LINZ. Trotz aller Versuche gibt es anscheinend einen harten Kern an Linz-Fliegern.
Diese Passagierzahl sorgt bei politischen Entscheidungsträgern für echten Zweifel an der Vernunft der Menschen im Land.
Zwar haben einige Irre genau diese Personen in die Ämter gewählt, doch hier kann man die Entscheidung zum Kreuzerl mit Sippenhaftung, Gegengeschäften oder leeren Versprechen erklären.
Warum aber 93.706 Menschen innerhalb von 6 Monaten ausgerechnet von Linz aus eine Flugreise starteten, dafür gibt es wohl kaum einen guten Grund.
Praktisch keine kulinarischen Angebote, Flair wie im Ostblock rund um das Jahr 1982 und so gut wie keine Flugziele.
Nach der heutigen Bekanntgabe der Halbjahresbilanz wurde daher umgehend ein Krisengipfel einberufen.
Es soll spätestens ab 15.8. eine weitere Reduktion der Services angedacht werden.
Auf die gestrichenen Flüge nach London alleine möchte man sich als Sargnagel für den Flughafen keinesfalls verlassen.
