LINZ. Erdverkochung abgesagt: Das Regenwetter macht neue Politaktion nötig.
Wer dachte, die neuen High-Tech-Sonnencremespender an der Donau wären der Gipfel der Fürsorge, hat die Rechnung ohne den Linzer Wetterbericht gemacht. Das Projekt „Linz. Kühl.“ denkt weiter: Auf den Hitzeschutz folgt nahtlos der Plastik-Starkregenschutz. Die Schachteln sind schon da.
Shenzhen-Flair an der Donaulände
Zwischen Lentos und Brucknerhaus stapeln sich derzeit dutzende Paletten mit Kartons direkt aus China. Inhalt: Tausende kostenlose Einweg-Regenponchos. Das Konzept ist genial: Sobald der UV-Sensor der Sonnencremespender Null anzeigt, hüllt sich der Linzer in feinstes Erdöl. So bleibt die gratis gesponserte Creme wetterfest auf der Haut versiegelt.
Mikroplastik trifft Makro-Fürsorge
Dass bergeweise Plastikmüll im Jahr 2026 etwas unmodern wirkt, perlt an den Verantwortlichen ab. Es ist schließlich eine Gesundheitsmaßnahme! Und für den Herbst munkelt man bereits über PV-betriebene Gratis-Taschentuchspender. Die Paletten dafür stehen vermutlich schon im Hafen von Shanghai.
