L_nz: Stadt setzt auf neue Begriffe in der Kommunikation.
Die immer größer werdenden Probleme mit der städtischen Infrastruktur sind kaum noch zu übersehen. Vor allem die Straßen sind in einem erbärmlichen Zustand.
Kritische Bürger sprechen in diesem Zusammenhang immer wieder von sogenannten „Schlaglöchern“.
Schlaglöcher sind Beschädigungen in der Fahrbahnoberfläche. Quasi „Wunden“ im Asphalt.
Sie können Reifen platzen lassen, Felgen verbiegen oder die Radaufhängung und Stoßdämpfer beschädigen.
Plötzliche Ausweichmanöver oder Kontrollverlust beim Durchfahren können zu schweren Unfällen führen, insbesondere für Motorrad- und Fahrradfahrer.
Da öffentliche Gelder vor allem für Prestigeprojekte und Kulturförderung (Stichwort „Freie Szene“) verwendet werden, bleibt derzeit kein Budget für die Instandsetzung wichtiger Straßenzüge.
Aus diesem Grund wird ab 20. April die „Schlagstraße“ in das städtische Wording aufgenommen.
Am 1. Mai werden Schlagstraßen auch ausgeschildert und sind von der Instandsetzung für eine Frist von 36 Monaten ausgenommen.
